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Ortsteil Ferdinandshorst |
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Ortsvorsteher:
Telefon: 039859 / 78606 |
Bernd Sohn
Ferdinandshorst |
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Auch wenn Ferdinandshorst erst 1825 als Schlippenbach´sches Vorwerk auf dem Gebiet abgeholzter Waldungen gegründet wurde, darf darüber nicht vergessen werden, dass der Gemeindeteil Christianenhof bereits 1775 als Vorwerk mit Schäferei auf der Feldmark Schwanepfuhl entstand. Dieses Suanepul wird bereits 1375 im Landbuch mit 42 Hufen vollständig wüst genannt, auch die Mühle. Durch Zusammenlegen der Gutsbezirke Christianenhof und Ferdinandshorst entstand 1928 die Gemeinde Ferdinandshorst. |
Es wurde dann aufgesiedelt und mehr als 20 Bauernhöfe gründeten sich. Mit
Umsiedlern verdoppelte sich die Einwohnerzahl fast nahezu und erreichte im
Jahr 1936 bereits 436. Durch die Bodenreform entstanden 1949 noch einmal kurzfristig 50 weitere "Höfe", die ab 1955 kollektiviert wurden. Nach 1945 war die Gemeinde durch eine intensive Tätigkeit mit ausgedehnter Tierproduktion gekennzeichnet. Im Zuge dieser Produktion entstand auch der Stallkomplex in Christianenhof, der heute wieder durch eine GbR als Mastanlage genutzt wird. 1978 gibt es nur noch die LPG Parmen, Abteilung Ferdinandshorst. Heute erhalten eine GbR und ein Einzelunternehmen die landwirtschaftliche Tradition aufrecht. Zu diesem recht kleinen Ort führt von der Landstraße L25 aus eine auffallende Ahornallee. Die im reizvollen Wechsel grün und rötlich schimmernden Baumkronen überraschen immer wieder durch ihre Farbenprächtigkeit. Neben dem inzwischen weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Bildhauer Toralf Jaeckel, der u.a. den "Roland" der Stadt Prenzlau schuf, haben sich in den letzten Jahren mehrere Künstler hier angesiedelt und tragen durch verschiedene Aktivitäten zur Bereicherung des kulturellen Lebens in der Gemeinde bei. |