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Ortsteil Holzendorf


Ortsvorsteher:

Telefon: 039853 / 2235
Mobil: 0172 / 3896744

Friedrich-Karl Engel

Falkenhagen
Holzendorfer Straße 7
17291 Nordwestuckermark


Der Ortsteil Holzendorf mit seinen dazugehörigen Orten Zernikow und Falkenhagen liegt, eingebettet in eiszeitlich geprägte Hügellandschaften, westlich der B 198 (Prenzlau-Woldegk).

Die Entstehungsgeschichte aller drei Dörfer geht in das 13. Jahrhundert zurück. Während Falkenhagen bis heute seinen Charakter als Bauern- und Straßenangerdorf beibehalten hat, ging dieser in Holzendorf und Zernikow zunehmend verloren, so dass sie sich zu reinen Gutsdörfern entwickelten. Dieser Prozess setzte verstärkt nach dem 30-jährigen Krieg ein und führte im 19. Jahrhundert zum Verschwinden aller noch vorhandenen Bauernstellen. Mehrfach wechselten die Güter ihre Eigentümer. Bereits 1928 wurden die Gutsbezirke Holzendorf und Zernikow zur Gemeinde Holzendorf vereinigt. Falkenhagen, Zernikow und Holzendorf waren von jeher

landwirtschaftlich geprägt, so bestimmte auch von 1949 bis 1991 das volkseigene Gut Holzendorf entscheidend das Leben im Ort mit. Weit über die Gemeindegrenzen hinaus machte der sich 1970 gegründete Reitstützpunkt einen Namen. Jährlich fanden Reit-, Spring- und Fahrturniere statt, die Holzendorf zur Pilgerstätte für Begeisterte des Pferdesports werden ließ. Heute führt der Pferdezucht- und Sportverein „Hubertus" Holzendorf e.V. diese Veranstaltungen durch, die nach wie vor ein großer Anziehungspunkt sind.

Wenn hier auch Acker vorherrscht, weist die Landschaft doch Reize auf, die zum Urlaub auf dem Lande, einladen. Ein enges Netz von überwiegend gut befahrbaren Wegen lädt zur Radtouristik ein. Liebhabern des Pferdesports, der ja in Holzendorf ein traditionsreiches Zentrum hat, steht ein überörtliches Reitwegenetz, das von Gollmitz über Güstow-Klinkow-Falkenhagen vom Süden und Lübbenow-Jagow-Lauenhof vom Norden auf Holzendorf orientiert, zur Verfügung. Das heute noch als typisches Bauerndorf erkennbare Falkenhagen wird von der Niederung des Quillows durchzogen. Hinter der Flussbrücke liegen auf dem Anger die Kirche und die frühere Dorfschule, die zuletzt als Gemeindehaus genutzt wurde. Die Kirche mit ihrer Ausstattung steht unter Denkmalschutz. Sie wurde in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet und erhielt im 17. oder 18. Jahrhundert über dem Westgiebel einen hölzernen Turm mit hohem Spitzhelm.

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