| Ferdinandshorst | Fürstenwerder | Gollmitz | Holzendorf | Kraatz | Naugarten | Schapow | Schönermark | Weggun |
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Ortsteil Röpersdorf/Sternhagen |
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Ortsvorsteher:
Telefon: 03984 / 2728 |
Hans-Jürgen Paulsen
Zollchow |
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Zu dieser Altgemeinde gehören die Orte Röpersdorf, Zollchow, Sternhagen, Lindenhagen und Schmachtenhagen. An den Ufern des Unteruckersees gelegen, sind Röpersdorf und Zollchow für Urlauber und Einheimische gleichermaßen von großem Interesse. Der heute als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesene See ist eine Hinterlassenschaft der letzten Eiszeit und mit einer Länge von 7 km und einer Breite von 2,5 km das größte Gewässer der Region. In den Sommermonaten bieten sich hier ideale Bedingungen zum Baden, Angeln und Segeln. Zu einem besonderen Erlebnis wird eine Rundfahrt mit dem Fahrgastschiff „Onkel Albert".
Drei aufgrund der Flora und Fauna besonders für Naturfreunde interessante Wanderwege führen durch die ehemalige Gemeinde und das angrenzende Naturschutzgebiet „Charlottenhöh". Auf den Pfaden des „Rundweges Charlottenhöh" gelangt man über sanfte Hügel durch eine reizvolle Wiesenlandschaft. Am Aussichtspunkt in 70 Meter Höhe liegt dem Wanderer eine wunderschöne, ungewöhnlich vielfältige Landschaft zu Füßen. Am Sandsee lädt ein Rastplatz zum Verweilen ein. Der „Uckermärkische Radrundweg" sowie der „Unteruckersee-Rundweg" führen durch Röpersdorf und dem ca. 'fünf Kilometer entfernten Zollchow. |
Während Röpersdorf ein typisches in Straßenangerform angelegtes Wohndorf ist, wird Zollchow, ebenfalls ein Straßenangerdorf, durch seinen landwirtschaftlichen Charakter geprägt. Erstmals erwähnt wurde der Ort 1321 als Tzelchow. Unter den damaligen Besitzern von Zollchow sind so bekannte Namen von Adelsfamilien der Uckermark wie von Arnim, von Holzendorf oder von Kerkow zu finden. Noch heute ist Zollchow durch mehrere große
Bauernhöfe, die denkmalgeschützte Kirche (13. Jh.) mit ihrem hölzernen
Kanzelaltar aus dem 18. Jahrhundert, das Lehmfachwerkhaus sowie die
Lehmscheune am Ortsausgang in Richtung Röpersdorf geprägt. Die
Gegebenheiten nutzend haben sich hier nach 1990 drei
Landwirtschaftsbetriebe etabliert. |
| Röpersdorf wurde erstmals 1362 als Roperstorp erwähnt. Viele Jahrhunderte gehörte die Hälfte des Ortes dem Heiliggeisthospital zu Prenzlau. Eine im 14. Jahrhundert erbaute, heute unter Denkmalschutz stehende Feldsteinkirche ragt mit ihrem schlanken, für die Uckermark außergewöhnlichen Kirchturm über die Dächer des Ortes hinaus. Seit 1993 bemüht sich der Förderkreis „Rettet den Röpersdorfer Kirchturm e.V." intensiv um den Aufbau und Erhalt des Bauwerkes. Seiner unermüdlichen Aktivität zufolge konnten seit 1996 zahlreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Dazu zählen das neue Kupferdach des Turmes, die Erneuerung der E- und Blitzschutzanlage, die Reparatur der Kirchturmuhr, deren Glockenschlag seitdem zur halben und vollen Stunde zu hören ist. Nach monatelanger Reparatur der aus dem Jahre 1820 stammenden Buchholz-Orgel konnte diese zum traditionellen Weihnachtskonzert 2001 wieder erklingen. Auch wenn zwischenzeitlich mit der Dacherneuerung des Kirchenschiffes begonnen werden konnte, bedarf es noch vieler weiterer Sanierungsmaßnahmen. | Unter den Orten der ehemaligen Gemeinde Röpersdorf/Sternhagen ist das Dorf Sternhagen mit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1248 das älteste. Die erste belegbare Erwähnung von Hindenburg (heute Lindenhagen) geht auf das Jahr 1321 zurück. Erst Anfang des 18. Jahrhunderts erscheinen das Gut Sternhagen und Schmachtenhagen in der Geschichtsschreibung. Zeugnisse einer wechselvollen Geschichte finden sich vielerorts, so z. B. der „Wallberg" am Sternhagener See aus der Zeit des Rittertums (ca. 1410) oder das Chausseehaus bei Birkenhain (ca. 1840) als Kontrollpunkt der Handelsstraße zwischen Prenzlau und Templin. Wie viele andere stehen auch die im 13. Jahrhundert erbauten Feldsteinkirchen in Lindenhagen und Sternhagen jeweils unter Denkmalschutz. Die heutigen Gemeindeteile Sternhagen, Lindenhagen und Schmachtenhagen befinden sich inmitten einer von der letzten Eiszeit geprägten, hügeligen Endmoränenlandschaft. Als Ausläufer der mecklenburgisch-brandenburgischen Seenplatte liegt inmitten dieser Orte der Sternhagener See. |
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So organisiert der Verein jährlich schon zur
Tradition gewordene kulturelle Veranstaltungen, wie das sommerliche Dorf-
und Kirchturmfest oder das Weihnachtskonzert, die das kulturelle Leben im
Ort prägen und das Miteinander seiner Bewohner fördern. Die hierdurch
erzielten Einnahmen dienen der Mitfinanzierung weiterer geplanter
Instandsetzungsmaßnahmen. |
Umgeben von hügeligen Ackerflächen im Norden der Gemarkung bis hin zur
geschlossenen Waldfläche am Südrand zählt er mit einer 180 ha großen
Wasserfläche mit zu den reizvollsten Anziehungspunkten in der Gemeinde
Nordwestuckermark.
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